Fidschi:
„Sicher vor dem Sturm“

In der aktuellen politischen Debatte ist für die wohl größte Krise der Menschheit nur noch selten Platz.
Dennoch schreitet die Klimaerhitzung fort – wir sind weltweit ganz unterschiedlich davon betroffen:
Luisa Curuki kämpft mit den Folgen der Verwüstung, die der Wirbelsturm Yasa im Dezember 2020 in
ihrem Dorf Cogea auf der Insel Vanua Leu im Südpazifik hinterlassen hat – einer der stärksten Stürme
bisher, sintflutartige Regenfälle, Erdrutsche, Überschwemmungen. Allein auf Vanua Leu wurden 1500
Häuser zerstört, Tiere ertranken in den Wassermassen. Die Menschen konnten sich gerade noch recht-
zeitig in höhere Lagen retten. Trotz dieser schrecklichen Erfahrungen schöpfen die Bewohnerinnen
des Dorfes Cogea Hoffnung, durch ein Umsiedlungsprojekt von FCOSS (Fiji Council of Social Services),
einer lokalen Partnerorganisationen von Brot für die Welt.

„Es ist das erste Umsiedlungsprojekt in der Pazifikregion und vielleicht weltweit, in dem eine indigene
Gemeinde aktiv beteiligt ist“, so die Projektleiterin Selai Toganivalu. Die Bewohnerinnen und Bewohner
von Cogea gehören den iTaukei an, der indigenen Bevölkerung Fidschis.
Die Projektleiterin hat dafür gesorgt, dass auch Frauen an der Planung und dem Bau des neuen Dorfes              
beteiligt sind. „Das ist wichtig, damit alle an einem Strang ziehen.” Luisa Curuki bestätigt die positiven
Auswirkungen: „Endlich hören uns die Männer zu! Mein Mann und ich entscheiden jetzt gemeinsam,
wofür wir unser Geld verwenden.“
Zu den Projektmaßnahmen zählen Workshops zum Bau sturmsicherer Häuser, die Errichtung einer
Wasser-versorgung sowie Gruppen- und Einzelberatung, aber auch Schulungen zu Themen wie
sauberem Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene, Ernährung und einkommensschaffenden Maßnahmen.

Das bewirkt ihre Spende auf Vanua Levu:
5 Paar Gummistiefel für den Bau oder die Landschaftspflege: 75 Euro
Arbeitslohn für 10 lokale Bauarbeiter pro Tag: 150 Euro
Regenwassertank für eine Familie: 350 Euro

Unterstützen auch sie den hoffnungsvollen Aufbruch dieser Familien mit Ihrer Spende!

Pfarrer, Diakonie Baden
PS: In Uganda kostet eine Ziege für den Aufbau einer Ziegenzucht 132 Euro
(jede Familie erhält insgesamt vier Tiere).

Spendenkonto:
Brot für die Welt – Bank für Kirche und Diakonie:
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00, BIC: GENODED1KDB