Im Moment bringt jeder Monat wieder einen kleinen Schritt zurück in den ehemals gewohnten und viel geschätzteren Alltag.

Im April konnten wir eine schöne Abwechslung anbieten: Bisher fanden im Wechsel mit der Katholischen Kirchengemeinde regelmäßig evangelische Gottesdienste statt.  

Nun konnte ich wohnbereichsweise eine kleine Andacht durchführen. Da in der aktuellen Coronazeit leider die Gottesdienste in der Cafeteria mit etwa 25 – 30 Bewohnern nicht stattfinden können, stieß diese Idee bei den Bewohnern auf allgemeine Zustimmung.

Wir beschäftigten uns mit der Bedeutung von Ostern: die Lebensgeschichte von Jesus, seiner Geburt im Stall, seinem Werdegang, den Jüngern, seinem dramatischen Ende am Kreuz und der wundersamen Auferstehung. Verdeutlicht wurde dieser Lebensweg durch symbolhafte Gegenstände, die diese Geschichte auch bildlich darstellen. Abgerundet mit Gebeten und dem Segen endeten die Andachten. Viele BewohnerInnen waren sehr angetan, viele hatten die Gottesdienste vermisst und sind sehr dankbar für diese schöne Alternative, die jetzt erst einmal auf wechselnden Wohnbereichen zweimal in der Woche fortgeführt wird.

Ute Dumke, Diakonin