Die Friedrich-Ebert-Werkrealschule und das Friedrich-Ebert-Gymnasium sind mit einer
dringenden Bitte an den Ökumenischen Helferkreis herangetreten. Sie möchten so schnell wie
möglich den Schulalltag für die Jungen und Mädchen aus der Ukraine herstellen, die Zuhause
weiterführende Schulen besucht haben.
Ziel ist es, diese Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren so schnell wie möglich wieder in
einen Schulalltag zu integrieren. Dazu sollen sie an fünf Tagen in der Woche möglichst bis zu
drei Stunden Deutschunterricht täglich erhalten. – Soweit so gut. Aber, das Kultusministerium
hat einen großen Lehrermangel zu verzeichnen, so dass heute der Aufruf an Menschen ergeht,
die Freude am Unterrichten und auch Freude an Grammatik, Vokabeln, Redewendungen
usw.haben. Gesucht werden ehemalige Lehrer, Germanisten, Sprachwissenschaftler, …. Ganz
einfach erwachsene Menschen mit Liebe zur deutschen Sprache und einer Begeisterung für
junge Menschen.
Zwar ist es einigen Schulen in der Ukraine möglich, online Kontakt zu ihren Schülern zu
halten, doch besteht in Deutschland eine Schulpflicht und das Recht auf Wissen. Deshalb geht
es darum, die jungen Leute schnell soweit zu bringen, dass sie hier Unterricht in den
deutschen Klassen mitverfolgen können. Sie werden von Anfang an parallel zum
Deutschunterricht in diesen besonderen Klassen, auch in die bestehenden FEG-Klassen
aufgenommen und betreut.
Dieses Projekt möchten die Direktoren der Schule gerne noch vor den Osterferien aufgesetzt
haben, so dass nach den Osterferien der Alltag für die aus ihren Heimatschulen
herausgerissenen Jugendlichen wieder stattfinden kann. Eine Aufwandsentschädigung ist für
diese Arbeit vorgesehen. Bitte wenden sie sich schnell an den Ökumenischen Helferkreis.

www.helferkreis-sandhausen.de oder bei Tanja Diem 0172 3076391