Das erste ökumenische Frauenfrühstück in Sandhausen fand im November 2012 statt. Das Projekt war gleich ein Erfolg und hat sich nun zu einer festen Veranstaltung etabliert.

Zweimal im Jahr, im Herbst und im Frühjahr, laden wir alle interessierten Frauen aus Sandhausen und der Umgebung ein. Das Frühstück findet wechselweise im katholischen Gemeindezentrum und im evangelischen Gemeindehaus statt.

Bei jedem Frauenfrühstück gibt es einen Vortrag aus dem Themenbereich Lebens- und Glaubensfragen. Jede Referentin prägt mit ihrem Beitrag die Aura der Veranstaltung.

Bei diesem lebendigen ökumenischen Projekt steht die Begegnung im Mittelpunkt. Unser Rahmenprogramm lässt viel Zeit für Gespräche und Austausch zu.

Unser ökumenisches Team ist inzwischen gut eingespielt und wird von vielen freiwilligen Helfern unterstützt.

Das reiche Angebot des Buffets wird geschätzt. Nach Möglichkeit kaufen wir sämtliche Lebensmittel bei Händlern in Sandhausen ein, um diese zu unterstützen. Und die vielen selbstgemachte Sachen wie Marmeladen, Kuchen, Hörnchen und Aufstrichen kommen immer sehr gut an.

10. ökumenisches Frauenfrühstück – mit Torte und Sekt gefeiert

Am 18.Februar feierte das ökumenische Frauenfrühstück ein kleines Jubiläum. Etwa 70 Frauen und einige Kinder kamen in das katholische Gemeindezentrum, um zum zehnten Mal zu frühstücken und einen lebensnahen Vortrag zu hören. Aus diesem besonderen Anlass hatte eine Mitarbeiterin des Teams eine kunstvolle Torte kreiert, die allen besonders gut geschmeckt hat. Ein Glas Sekt wurde wie gewohnt schon zur Begrüßung gereicht.

Wir im Frauenfrühstücksteam wollen uns bei unseren treuen Teilnehmerinnen und bei allen herzlich bedanken, die das Projekt seit 5 Jahren unterstützen!

Das Thema des Vormittags – „Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen (Wege durch Lebenskrisen hindurch)“ – wurde von der Referentin, Frau Nicola Vollkommer, lebendig und authentisch dargeboten. Die Geschichte von Rut und Naomi aus dem Alten Testament diente als Beispiel, um die Kraft zur Entscheidung, zum Aufstehen und Weitergehen zu demonstrieren. Der Vortrag wurde zwischendurch unterbrochen, um die Frauen anzuregen, sich untereinander über die Frage zu unterhalten: Wo sind die Stellen im Leben, an denen ich keine Lust habe aufzustehen?

Jeder kennt Zeiten, in denen es schwer fällt, den Weg zu finden. Aber die Referentin gab Trost durch die Feststellung: „In den schlechten Zeiten habe ich beten gelernt.“ Der Vortrag wurde stimmungsvoll mit einem von Frau Vollkommer gesungenen Gebet beendet.

Das nächste ökumenische Frauenfrühstück findet am 18.11.17 im Wichernhaus statt. Die Referentin Irmgard Schaffenberger, die schon einmal mit dem Thema „Engel, gute Begleiter fürs Leben“ bei uns zu Gast war, wird ein Referat über das Thema „Raus aus alten Mustern“ halten.

(Karin Maier)