Eintrag 44, KW37/ 2020

„Die Eckpunkte des Rahmenterminplans“

Der Rahmenterminplan besteht aus einer großen Tabelle, in der die unterschiedlichsten Abläufe in monatlichen Zeitrastern übereinander angeordnet und im Überblick lesbar dargestellt sind. In diesem Zeitplan steht nicht nur, wann mit welcher Maßnahme konkret begonnen wird. Sondern auch, welchen planerischen Vorlauf jedes einzelne Gewerk braucht, bis wann die Ausschreibungen verschickt werden sollen, wann Submission ist und zu welcher Zeit die Vergabe und die Ausführung vorgesehen sind. Der Rahmenterminplan ist daher selbst ausgedruckt auf einer DIN-A3-Seite kaum lesbar, weil die Detailinformationen sich dicht an dicht drängen, alle farblich voneinander nach Maßnahmen und Titeln getrennt. Es macht keinen Sinn, den Rahmenterminplan als Ursprungsdokument zu veröffentlichen. Darum hier die wichtigsten Wegmarken:

  • Die erste Maßnahme rund um die Kirche und auf dem tieferliegenden Gelände in westlicher Richtung wird aus der Rodung der vorhandenen Büsche und Bäume bestehen. Damit soll nach Möglichkeit bereits noch im Oktober 2020 begonnen werden. (Bitte keine Angst: Wir werden neue Büsche und Bäume als Ersatzbepflanzung bekommen!)
  • Danach wird die Kirche orthofotografisch vermessen, um die Schäden an der Außenhülle in einer Schadenskartierung dokumentieren zu können. Auch das erfolgt noch im Spätjahr 2020.
  • Die Kirche können wir nutzen bis Ende Februar 2021. Im Folgemonat soll die Räumung der beiden Geländeebenen erfolgen. Darin inbegriffen sind der Rückbau der Mauern und Tore links und rechts neben der Kirche, der Abbau des Zauns hin zur Pestalozzischule, die Demontage der Seitenstrahler der Kirchturmbeleuchtung, der Abbruch des oberirdischen Teils der Sakristei, der Rückbau der Treppenanlage hinunter zum Wichernhaus, der Abbruch des Geräteschuppens und der Rückbau der Betonmauer zwischen dem Wichernhaus und dem südlich angrenzenden Freigelände.
  • Nach der Räumung der Geländeteile wird der ganze Baustellenbereich mit einem umlaufenden Bauzaun gesichert. Wasser und Baustrom werden sehr wahrscheinlich vom Wichernhaus her erschlossen.
  • Sobald die Baustelle geräumt und eingerichtet ist, wird die Kirche Ende April/ Anfang Mai außen eingerüstet. In einem Zuge werden dann die Schäden an Putz und Naturstein ausgebessert. Es sind auch einzelne Blechner- und Blitzschutzarbeiten, sowie Dachreparaturen vorzunehmen.
  • Sobald an der Außenhülle die nötigen Schönheitsreparaturen erfolgt sind, wird das Gerüst wieder abgebaut und der Rohbau begonnen. Er besteht zum einen aus der Erstellung des neuen Heizungstraktes, der mit der neuen Treppenanlage mit integriertem Aufzug eine Einheit bildet. Und zum anderen muss das Fundament und die Bodenplatte für das neue Gemeindehaus gefertigt werden, um darauf dann das hölzerne Tragwerk für die neuen Räumlichkeiten neben der Kirche errichten zu können.
  • Dicht sein soll der neue Gebäudekomplex im November 2021.
  • Bis dahin hat dann auch die Innensanierung der Christuskirche begonnen. Erste Schritte werden in diesem Teilabschnitt des Gesamtprojektes sein, die Gestaltungselemente aus den 60ern des vergangenen Jahrhunderts zu entfernen: Decke, Emporenverkleidungen, Bänke, Möbel, Fußböden, Heizung, Elektro- und Heizungseinbauten.
  • Über den Winter ins Jahr 2022 soll dann der Innenausbau in Neubau und Altbau voran gehen.
  • Die Übergabe an die Nutzer ist momentan für Juli 2022 geplant.

Hoffen wir, dass alles so kommt! Wir werden bis dahin sicherlich noch manches gestalterische, technische und organisatorische Problem lösen müssen. Aber wir freuen uns, dass es endlich konkret wird.

Mit herzlichen Grüßen,

Bernhard Wielandt, Pfr.

Alle Bautagebucheinträge können Sie hier lesen